Phrenesie:

Wie in einem wahnsinnigen Traum
entsteht kein Haus Raum um Raum,
entsteht nicht Stein um Stein.
Ein Zimmer das nicht ist,
mit Wänden aus güld'nen Schein.
Eine Größe die sich nicht mißt.
Träume sind aus Stoff gewebt,
Wahnsinn aus Material das lebt.
Ich lebe im Raum, der ohne Lampe scheint,
mit einem Geist, der ohne Worte reimt.
Die Wolken gleiten wie Engel nieder,
verurteilen mich wieder, immer wieder.
Warum bin ich allein, warum hilft mir keiner raus?
Bei mir ist nur die eine kleine Maus,
ein guter Freund mit zartem Fleisch.
Siehst du das ach so liebliche Gesicht
oder bin ich der einzige der den Augen traut?
(Haha) ich weiß ich bin es nicht,
nur der einzige der in ihre Seele schaut.
In mir beginnt sich alles zu bewegen,
entfern ich mich oder kommt der Himmel entgegen?
Die Welle meines Gewissens beginnt zu schlagen,
doch wie leicht ist es zu ertragen.
Wer schwach ist sollte nicht kämpfen.
So erliege ich meinen Krämpfen
und gleite in meinen schönen Traum
von einem gold-weißen Raum.
Licht an. Licht aus. Hab ich den Drachen geweckt
oder ist das Wasser wegen mir verschreckt?
Warum ergibt sich mein Körper nicht wie mein Geist?
Ohne ihn kann ich nicht schlafen...
und wo ist nochmal die kleine süße Maus?