Wolkenbruch:

Meine Gedanken waren düster, leer.
Wenn ich dich sehe kocht mein Blut.
Das Leben wog mir schwer.
In mir geweckt ist die feurige Glut.
Nacht um Nacht kamen Alpträume einher.

Mein Körper schrie vor Hass.
Meine Gedanken kreisen in deiner Umlaufbahn.
Selbst die schönsten Erinnerungen wurden blass.
Bin jetzt gefangen in meinem heißen Wahn.
Bei dem tropfendem roten Nass.

Ich war alleine auf weiter Flur.
Mit deinem Licht durchbrichst du die Schwärze.
Gebunden an meinen Totenschwur.
Geleitet von deiner hellen Kerze.

Ich war verlassen.
Dein Lichtschein leitet mich.
Von Freunden in Stich gelassen.
Bis die Schwäze von mir wich.

Ich kann dich nachts vor mir sehen.
Die Sonne brach aus Schwarz hervor.
Und höre nicht auf dich anzuflehen.
Als die Nacht ihre Macht verlor.
Dass du bleibst und nicht beginnst fortzugehen.

Doch weiß ich, dass du mich nicht alleine lässt.
Der Morgengrauen löschte die Nacht.
Selbst wenn meine rote Suppe dich durchnässt.
Du bist die Sonne, die über mich wacht.
Ich weiß, dass du mich nicht verlässt.

Nun sind wir im Herzen vereint.
Du bist das Licht, dass mir scheint.
Du bist der goldene Stein in meinem Körper.
Du bist das Licht, dass mir scheint.
Nun sind wir im Herzen vereint.